Was ist die beste Jahreszeit zum Heiraten?

Was ist die beste Jahreszeit zum Heiraten?

Frühling, Sommer, Herbst, oder Winter – welche Jahreszeit ist die beste für die perfekte Traumhochzeit? Wie fast jedes Detail einer Hochzeit ist auch diese Frage sehr individuell zu beantworten. Abgesehen von den persönlichen Vorlieben – ob du es grundsätzlich lieber warm oder kühl magst – wollen wir dir hier eine kleine Entscheidungshilfe zur Verfügung stellen: Pro und Contra der jeweiligen Jahreszeit.

Heiraten im Frühling:

Noch immer ist die Meinung weit verbreitet, dass der Monat Mai DER Hochzeitsmonat schlechthin ist. Das mag früher durchaus der Fall gewesen sein. Seit einigen Jahren berichten uns aber viele Dienstleister, dass zwar noch immer gern im Mai geheiratet wird, der große Ansturm im Vergleich zu anderen Monaten findet aber nicht mehr statt. In diesem Zusammenhang ist mehr und mehr eine Verlagerung in den Herbst zu beobachten (mehr dazu weiter unten).
Das Für und Wider bestimmter Jahreszeiten richtet sich letztendlich hauptsächlich nach dem Wetter. Und da ist im Frühling alles möglich: von kühlen Temperaturen im April bis zu Hochsommerhitze im Mai oder Anfang Juni ist grundsätzlich alles möglich. Vor allem im April kann das Wetter ja gerne mal wechselhaft sein, was man im Idealfall auch bei der Wahl der Location berücksichtigen sollte. Wenn ihr zB. einen Teil (freie Trauung, Agape, …) im Freien plant, solltet ihr euch rechtzeitig überlegen, was bei Regen oder einem besonders heißen Tag möglich ist: gibt es eine Ausweichmöglichkeit (indoor) bei Regen? Oder Schatten bei großer Hitze?
Die Frühlingsmonate März und April bieten euch zusätzlich den Vorteil, dass in dieser Zeit in der Regel etwas weniger Hochzeiten stattfinden. Die Buchung eurer Lieblingsdienstleister könnte da etwas einfacher werden.

Heiraten im Sommer:

© pavel chernobrivets / fotolia.com

Unabhängig vom Kalender definieren wir hier mal den Sommer nach dem gefühlten Wetter – insofern sprechen wir vom Zeitraum Mitte Juni bis Ende August/Anfang September. In dieser Zeit findet natürlich ein Großteil der Hochzeiten eines Jahres statt. Für die Terminverfügbarkeit unterschiedlicher Dienstleister ist das natürlich erstmal ein Nachteil. Daher solltet ihr für diesen Zeitraum früh genug buchen. In vielen Ratgebern ist für Location, Fotograf, Musik und ähnliche Dienstleister von 9-12 Monaten vor der Hochzeit die Rede. Aus unserer Erfahrung der letzten Jahre empfehlen wir gerade bei Locations eher 12-15 Monate im Vorhinein zu buchen!
Abgesehen von der höheren Nachfrage im Sommer kann der ideale Sommertag alles bieten für deine Traumhochzeit: herrliches Wetter, schön warm aber keine unerträgliche Hitze, und laue Sommernächte. Ein Vorteil der sommerlichen Temperaturen ist ganz klar, dass es bei der kirchlichen Trauung in den meisten Kirchen dann angenehm kühl, aber nicht kalt ist.
Wenn ihr Programmpunkte im Freien geplant habt, solltet ihr unbedingt an Beschattung denken! Sonst kann eine Trauung im wunderschönen Garten gerade für eure älteren Gäste ganz schnell zur Qual werden – 30 bis 35 Grad sind ja mittlerweile ganz üblich geworden. Denkt in diesem Zusammenhang auch daran, euren Gästen genug Möglichkeiten für Erfrischung und Abkühlung zu geben: vielleicht schon vor der Trauung einen Getränkeempfang, nicht erst danach?
Die möglichen hohen Temperaturen (Stichwort Hitzewelle) solltet ihr auch bei der Location beachten: eine nicht klimatisierte Location ganz da schnell unangenehm werden. Und es wäre auch schade, wenn die gebuchte Band oder der DJ im leeren Saal spielt, weil alle Gäste Abkühlung im Freien suchen. (Was hier vielleicht komisch klingt, passiert tatsächlich immer wieder).
Was ihr im Sommer auch nicht vergessen dürft: da kann sich das Wetter oft ganz schnell ändern – von Traumtag auf Weltuntergangsstimmung. Sommergewitter haben schon des öfteren wunderbar geplanten Hochzeiten einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Heiraten im Herbst:

September und Oktober – diese beiden Monate haben in den letzten Jahren bei Brautpaaren ganz stark an Beliebtheit gewonnen! Und das ist auch mehr als verständlich: in den letzten Jahren hatten wir fast immer einen wirklich goldenen Herbst mit vielen Sonnentagen und wenig Niederschlag. Sonnige Spätsommertage / Herbsttage bieten dabei nicht nur ein wunderbares Licht für Fotografen, sondern auch angenehme Temperaturen: schön angenehm in der Sonne, aber nicht unerträglich heiß. Und Gebäude wie Kirchen sind da in der Regel noch nicht so ausgekühlt, sodaß eine kirchliche Trauung auch ohne Jacke noch möglich ist. Nur die Abende werden dann schnell mal etwas kühler. Wer also auch am Abend outdoor feiern will, der sollte dann doch den Sommer vorziehen.
Die beginnende Herbststimmung der Natur macht sich übrigens hervorragend auf den Hochzeitsfotos – aber das ist natürlich auch wieder Geschmackssache 😉
Punkto Vorbereitung und Planung bzw. Buchung von Dienstleistern haben wir weiter oben schon erwähnt, dass der Herbst immer beliebter wird. Ihr solltet für diese Jahreszeit also lieber früher als später dran sein.

Heiraten im Winter:

© viktoria_koks / stock.adobe.com

im Winter – also Dezember bis Februar/März finden definitiv die wenigsten Hochzeiten statt. Und das bringt auch gleichzeitig einen großen Vorteil mit sich: ihr werdet in dieser Zeit viel einfacher eure Lieblingsdienstleister buchen können, einfach weil weniger Nachfrage da ist. Gleichzeitig müsst ihr bei eurer Planung auch nicht so früh dran sein. Wahrscheinlich werdet ihr auch 6-9 Monate vor dem Termin alles für eine Winterhochzeit buchen können.
Ein großer Nachteil liegt natürlich auch auf der Hand: längere Programmpunkte im Freien sind natürlich kaum bis nicht möglich. Und auch indoor müssen Braut und Bräutigam bei der Auswahl von Brautkleid und Anzug bedenken, dass es in einer Kirche schon ganz schön kalt werden kann im Laufe einer Trauung. Das kann dann wohl auch die Aufregung nicht mehr wettmachen. Zu Kleid und Anzug müssen also auch passende Jacken, Mäntel, etc. ausgewählt werden.
Fotos von Winterhochzeiten mit Schneelandschaft sind ja immer sehr märchenhaft, je nach Ort eurer Hochzeit solltet ihr aber eher davon ausgehen, dass kein oder kaum Schnee liegt. Das ist ja mittlerweile im österreichischen Flachland eher selten. Wenn ihr auf solche Fotos steht, solltet ihr das entsprechend planen: also eine Hochzeit hoch oben auf einem Berg oder in einem schneesicheren Schigebiet andenken.

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